Dienstag, 26. Januar 2010, 12.30 - 13.00 Uhr: Lunchkonzert Laeiszhalle | Musikhalle Hamburg, Brahmsfoyer Gastronomie ab 11.30 Uhr
Elmar Hönig, Klarinette
Marc Renner, Oboe
Christian Ganzhorn, Fagott
Werke von Couperin, Liszt und Sabel
Donnerstag, 14. Januar 2010, 12.30 - 13.00 Uhr: 276. Lunchkonzert Handelskammer Hamburg, Börsensaal Adolphsplatz 1, U Bahn Rathaus
Francois Couperin (1668-1733):
aus der Dreizehnten Suite für Klavier solo
Franz Liszt (1811-1886):
Ungarische Rhapsodie No.2 für Klavier solo
Hans Sabel (1912-2003):
Musik für Fagott und Klavier (1976)
I. Praeludium Allegro Moderato
II. Ruhige Halbe
III. Allegro ma non troppo
Yun Xu, Klavier
Hans-Gregor Sabel, Fagott
Lunchkonzerte in der Handelskammer Hamburg, Kommentare, Höhepunkte
Die Lunchkonzerte sind für mich ...
"... innere Einkehr. Sie geben mir Kraft für die ganze Woche. Der Weg lohnt sich für diese wertvolle halbe Stunde."
(zufällig ausgewähltes Zitat aus einer Gästeumfrage)
"Wir spielen in einem Stadtteil, wo die Menschen von
morgens bis abends unter Hochspannung arbeiten. In der kurzen
Mittagspause wird oft so viel geredet wie im Büro. Und abends
sind die meisten zu müde, um noch ein Konzert
zu hören. Besonders diesen Menschen möchten wir gerne eine
kraftspendende Mittagspause bereiten."
| Franck-Thomas Link, Pianist und künstlerischer Leiter des
Kammerkunstvereins
"Wer seine Widerstandsfähigkeit gegen Streß und berufliche
Überbelastung dauerhaft verbessern will, sollte seinen Alltag
immer wieder bewusst unterbrechen. Mit den Lunchkonzerten bietet
sich nach meiner Überzeugung für die Berufstätigen der umliegenden
Firmen die einmalige Gelegenheit, in kurzer Zeit wertvolle
Entspannung zu finden. Die Idee ist so gut, dass mich wundert, dass
noch keiner meiner Kollegen darauf gekommen ist."
| Prof. Dr. F. Haeberlin, Psychologe, Universität der Bundeswehr, Hamburg
"Die Idee zu diesem ungewöhnlichen Menue kommt aus
London, vielleicht liegt es ja an der englischen Küche, das
man dort diese Form der Diät als erstes entdeckt hat. Wir
wollen nicht leichte Kost bieten, sondern sogenannte schwere
Kost gut verdaulich servieren. Die Zutaten hierfür sind die
gute Erreichbarkeit, geringer zeitlicher Aufwand, die Verbindung
von Essen und Musik und geringe Kosten. Viele Unternehmer und
auch Künstler verharren auf ihrer traditionellen Angebotspalette.
Die Idee, Kammermusik an ungewöhnlichen Orten aufzuführen und auf
diese Weise einem größeren Publikum nahe zu bringen, zeugt
dagegen von echtem Unternehmertum. Ich danke allen Sponsoren
für die großzügige Unterstützung.
Jeden Donnerstag um 12.00 Uhr also künftig High Noon in
der Handelskammer!"
| Nikolaus W. Schües, Präses der Handelskammer, zum
Eröffnungskonzert am 29. Mai 2000)
"Rund 80 Konzerte haben wir seit Beginn unserer Reihe hier in den Arkaden durchgeführt.
Unser Dank heute gilt den Sponsoren, ohne deren großzügiges Engagement das kulturelle Leben in unserer Stadt um ein
Sahnehäubchen ärmer wäre. Besonders freut mich das einträchtige Miteinander aller Beteiligten
ganz im Dienste der Sache. Sie haben einen Ort geschaffen nicht nur für beste
Kammermusik, sondern auch einen Ort der Ruhe mit einer ganz eigenen, ich will fast sagen
familiären Atmosphäre. Die Konzertreihe ist inzwischen eine
Institution im Hamburger Kulturleben geworden, wie zahlreiche
Presseartikel, Rundfunk- und Fernsehbeiträge zeigen. Wir können stolz und zufrieden sein.
Und wir wollen natürlich im dritten Jahr weiter machen!
Wir setzen uns für ein Engagement der Wirtschaft für die Kultur ein, nicht, weil
wir die öffentliche Hand entlasten wollen, sondern, weil wir es
als vornehme Aufgabe der Wirtschaft empfinden, dem Kulturstandort Hamburg zu der
Bedeutung zu verhelfen, die er verdient."
| Präses Schües beim Sponsorenempfang
im Rahmen des Lunchkonzerts am Do, 4. April 2002
"Jeden Donnerstag um 12 Uhr kommt die Musik in unsere Handelskammer.
Seit Juli 2000 bieten wir unseren Besuchern Woche für Woche Entspannung
und Unterhaltung für die Mittagspause. Unser Partner, der Hamburger Kammerkunstverein,
füllt die künstlerische Leitung kenntnisreich und phantasievoll aus.
Dank des Engagements seiner Künstler haben sich die Lunchkonzerte
als Hort der Besinnung inmitten der Hektik des Alltags etabliert.
Anfänglich ein Geheimtipp, entdecken immer mehr Angestellte aus den umliegenden Unternehmen
und Besucher der City diese Form der Mittagspause für sich. Die Lunchkonzerte in unserer
Handelskammer stehen beispielhaft für die vielen gelungenen
Partnerschaften von Kultur und Wirtschaft in Hamburg. Dank der großzügigen
Unterstützung unserer Sponsoren haben wir diese kleine Tradition begründen
können, die so gut zu unserer Stadt passt."
| Präses Dr. Karl-Joachim Dreyer, Präses der Handelskammer, Herbst 2002
"Sehr geehrter Herr Glahner, sehr geehrter Herr König, sehr geehrter Herr Wehmeier, sehr geehrte Damen und Herren,
unsere Handelskammer und der Kammerkunstverein haben das heutige 181. Lunchkonzert zum Anlass genommen, unseren Sponsoren sehr herzlich für ihr Engagement zu danken. In der derzeitigen 4. Saison unterstützen uns die Berenberg Bank, GlaxoSmithKline, die HSH Nordbank, die Rotary Clubs Hamburg Deichtor und Hamburg Steintor und Steinway u. Sons. Sie wissen alle: Ohne unsere Sponsoren wäre diese Reihe nicht möglich.
Seit Beginn der Lunchkonzerte haben uns bereits 11 verschiedene Sponsoren unterstützt. Einige unserer aktuellen Sponsoren sind seit der ersten Saison dabei, andere sind in der vierten Saison hinzugekommen. Beides finden wir bemerkenswert: Unsere langjährigen Partner bezeugen die Qualität und Solidität der Reihe, unsere neuen Partner stehen für die Begeisterungsfähigkeit der immer noch jungen Idee der Lunchkonzerte mitten in Herzen der Stadt.
An einem Tag wie heute ziehen Menschen aus der Wirtschaft für gewöhnlich Bilanz. Für unsere Reihe würde sich das so anhören: Seit Bestehen der Lunchkonzerte haben rund 14.000 Menschen 180 Konzerte besucht. In der aktuellen, vierten Saison haben Sie über 40 Künstler aus 10 Nationen Werke von mehr als 50 Komponisten aus 6 Jahrhunderten spielen hören. Sie müssen zugeben, meine Damen und Herren, auch so klingen unsere Lunchkonzerte eindrucksvoll. Und natürlich hoffen wir, dass wir dieses imposante Zahlenwerk auch noch steigern können.
Aber die meisten von Ihnen wissen, dass diese Zahlen nur unzureichend die konzentrierte und zugleich entspannende Atmosphäre beschreiben, die wir hier jeden Donnerstag erleben können. Wenn wir heute hier Miriam Götting und Franck Thomas Link mit der Brahms-Sonate Es-Dur op. 120 Nr. 2 hören oder am nächsten Donnerstag das Erzherzog-Trio von Beethoven, dann spielen diese Zahlen keine Rolle.
Und damit beende ich meinen Dank an unsere Unterstützer in der Hoffnung, in den kommenden Jahren noch häufiger meinen Dank an Sie richten zu dürfen.
Und natürlich soll auch heute die Musik das letzte Wort behalten."
| Jörn Schüßler, Unternehmerische Kulturförderung, Handelskammer Hamburg, Sponsorenempfang, 1. April 2004
"Sehr geehrte Frau Senatorin, sehr geehrte Damen und Herren,
das 200. Lunchkonzert in der Handelskammer Hamburg ist ein wunderbarer Anlass, um zurückzublicken und sich bewusst zu machen, was wir, der Hamburger Kammerkunstverein und unsere Handelskammer, mit dieser Konzertreihe geschafft und geschaffen haben. Über 60 Musiker aus ganz Europa, China, Japan, den USA und Südamerika sind hier in den Börsenarkaden aufgetreten. Sie boten einen Querschnitt durch das gesamte Kammermusikschaffen, vom Streichquartett bis zur Hornsonate, von Telemann bis zu Kenneth Dempster, dessen "Chaconne für drei Pianisten" in einem Lunchkonzert uraufgeführt wurde. Insgesamt hatten wir etwa 20.000 Besucher zu Gast. Über 100 sind es mittlerweile jeden Donnerstag, und die Zahl der Fans steigt weiter.
Als wir die Lunchkonzerte vor vier Jahren ins Leben riefen, war das Konzept - zumindest in Deutschland - revolutionär: Konzerte, die sich nach dem Terminkalender des Publikums richten, die zur Mittagszeit stattfinden und gerade einmal eine halbe Stunde dauern; keine Platzkarten, kein Eintritt, kein Zwang zur Pünktlichkeit; Sogar belegte Brötchen und Kaffee sind erlaubt, das gab es sonst wirklich nirgends. Mittlerweile präsentiert eine ganze Reihe von Veranstaltern Konzerte zur Mittags- oder Feierabendzeit. Man hat die Geschäftsleute und Angestellten als Zielgruppe entdeckt.
Auch die Innenstadt belebt sich mit Musik an immer mehr ungewöhnlichen Orten: Gespielt wird in Kantinen, Geschäftsräumen, Museen oder einfach unter freiem Himmel. Wir freuen uns, dass wir mit den Lunchkonzerten ein Erfolgsmodell auf den Weg gebracht haben, das heute zahlreiche Nachahmer gefunden hat. Die Lunchkonzerte selbst sind auch nach 200 Veranstaltungen weiter auf Erfolgskurs. Mit den Colonnadenkonzerten zum Feierabend haben wir in diesem Sommer erstmals eine erfolgreiche Seitenreihe geschaffen. Anfragen nach Kooperationen, nach einer "Reihe in der Reihe", nach weiteren Konzerten in und außerhalb der Handelskammer und nicht zuletzt die Aufnahme in die "Kammermusikoffensive" der Kulturbehörde beweisen uns, dass die Lunchkonzerte im Musikleben der Stadt etabliert sind. Ihren Erfolg verdanken die Lunchkonzerte vor allem zwei Faktoren: Zum einen dem enormen persönlichen Engagement der Musiker, der Mitglieder des Hamburger Kammerkunstvereins sowie der Mitarbeiter unserer Handelskammer.
Zum anderen sind es die Sponsoren, die diese Konzertreihe erst ermöglichen. Von Anfang an finanzierten sich die Lunchkonzerte über Sponsorengelder. Damit sind sie ein hervorragendes Beispiel für die erfolgreiche Partnerschaft von Kultur und Wirtschaft, wofür sich unsere Handelskammer mit ihrer Initiative zur unternehmerischen Kulturförderung seit Jahren einsetzt. Unser Dank gilt heute insbesondere den Sponsoren der aktuellen, vierten Saison: der Berenberg Bank, der HSH Nordbank, GlaxoSmithKline, Steinway u. Sons und den beiden Rotary Clubs Hamburg-Steintor und Hamburg-Deichtor. Viele von ihnen halten unseren Lunchkonzerten bereits seit mehreren Jahren die Treue, und für dieses Engagement bedanken wir uns sehr herzlich. Aber auch den Sponsoren vergangener Jahre sei angesichts des runden Jubiläums noch einmal gedankt:
Der Commerzbank, der Deutschen Bank, der Dresdner Bank, der Hamburger Feuerkasse, dem International Bankers Forum und der Zeit-Stiftung. Und natürlich darf der Ratsweinkeller in dieser Reihe nicht fehlen, der die Konzerte in Naturalien, d.h. mit Freigetränken unterstützt. Sie alle, Sponsoren und Unterstützer, haben zum Erhalt unserer Konzertreihe beigetragen. Für vier Jahre Lunchkonzerte herzlichen Dank. Wir können nur hoffen, dass Ihr Engagement auch in der nächsten Saison Nachahmer findet, denn noch ist die Finanzierung unserer fünften Saison nicht gesichert.
Wenn sich also Damen und Herren unter Ihnen befinden, die sich für unsere wunderbaren Lunchkonzerte engagieren wollen - wir freuen uns über neue und auch über wieder einsteigende Sponsoren! 200 Lunchkonzerte in unserer Handelskammer. Das ist für uns ein Grund zur Freude, ein Grund, auf das Erreichte stolz zu sein, aber vor allem ein Grund weiterzumachen. Wir, unsere Handelskammer und der Hamburger Kammerkunstverein, wollen mit Ihnen, meine Damen und Herren, noch viele weitere Jubiläen feiern. Bleiben Sie uns also treu!
| Dr. Jens Peter Breitengroß, Vizepräses der Handelskammer Hamburg, zum 200. Lunchkonzert am 26. August 2004
"Sehr geehrter Herr Dr. Breitengroß, sehr geehrter Herr Bildstein, sehr geehrter Herr Link, sehr geehrte Damen und Herren,
als ich ungefähr zwölf Jahre alt war, da nahmen mich meine Eltern in Hannover zum ersten Mal mit in ein Kammerkonzert. Ich fand es damals sehr aufregend - allein der Umstand, dass ich Abends so lange aufbleiben durfte; und dann natürlich die wunderbare Atmosphäre während des Konzerts. Es gab damals bereits diese sandwich-artigen Konzertreihen: Zu Anfang und zu Ende klassische Musik, in der Mitte eine zeitgenössische Komposition. Nur eines gab es nicht: ein Lunch. Ich habe die freundliche Einladung zur heutigen Jubiläumsveranstaltung jedoch nicht nur deswegen sehr gerne angenommen.
Die Idee eines Lunchkonzertes finde ich großartig: Es gibt Lieder von Brahms, gesungen von Frau Schimkat und Herrn Komatsu, am Klavier begleitet von Thomas Link, dem künstlerischen Leiter des Kammermusikvereins. Herzlichen Dank an Sie, dafür. Die Idee zum dem ungewöhnlichen Menue stammt, wie ich las, aus London. Das Motiv des damaligen Präses der Handelskammer, Herrn Schues (Zitat): "Wir wollen nicht leichte Kost bieten, sondern so genannte schwere Kost gut verdaulich servieren." Und das nicht mit dem Ziel, (Zitat Schues): "Weil die Handelskammer die öffentliche Hand entlasten wollte, sondern weil Sie es als ihre vornehme Aufgabe betrachtet, dem Kulturstandort Hamburg zu der Bedeutung zu verhelfen, die er verdient."
Ein Satz, den ich als Kultursenatorin der Stadt mit Verve unterstreiche. Die Handelskammer servierte eine gute Idee, die sich durchsetzte, ja, etablierte. Im Laufe der letzten 199 Konzerte - seit Juli 2000 - hat sich ein immer größer werdender Kreis von wahren Lunchkonzert-Fans gebildet. Anfänglich - wie ich las - wurden die Lunchkonzerte gehandelt wie ein Geheimtipp. In der Folge aber entdeckten immer mehr Angestellte aus den umliegenden Unternehmen und Besucher der City die Lunchkonzerte der Handelskammer für sich. Das Musik-Menue ist, lassen Sie es mich so sagen, eine gute Tradition geworden, eine Art Kultur-Institution. Kammermusik und Lunch, dass zahlreiche Publikum honoriert diesen Aspekt. Den Sponsoren dieser Veranstaltung gilt vor allem mein Dank. Wie sie wissen, führt die Kammermusik in Hamburg - unverdientermaßen - eher ein "Orchideen-Dasein". Das ist bedauerlich, aber änderbar. Möglicherweise auch durch Konzerte dieser besonderen Art. Mir liegt auch das Publikum von Morgen am Herzen. Und das es auch Übermorgen noch Interesse an dieser wunderbaren Musikgattung gibt. Sie werden mir verzeihen, wenn ich jetzt etwas Werbung in eigener Sache mache - aber es passt thematisch einfach so gut. Die Kulturbehörde startet eine Kammermusikoffensive, um der Kammermusik mehr Freunde zu verschaffen.
Und an dieser Stelle möchte ich Sie alle herzlich einladen zum Tag der Kammermusik, der am 18. September in der Musikhalle stattfindet und an dem die ganze Vielfalt dieses musikalischen Kosmos entdeckt werden kann. Das Programm liegt hier aus, das hat man mir versprochen. Und das Beste ist: die Veranstaltung ist eintrittsfrei. Daran anschließend präsentieren wir eine Hamburger Kammermusikreihe, an der sich viele Institutionen beteiligen, auch der Hamburger Kammerkunstverein ist mit von der Partie. Und bevor es jetzt mit Musik weitergeht, möchte ich mich sehr herzlich bei all denen bedanken, die die Lunchkonzerte ermöglichen: Mein besonderer Dank für diese wunderschöne Initiative geht an die Handelskammer, den Kammerkunstverein und natürlich an die Sponsoren. Für die nächsten 200 Lunchkonzerte wünsche ich Ihnen alles Gute und viel Erfolg, guten Appetit! Vielen Dank."
| Grußwort der Hamburger Kultursenatorin, Frau Prof. Dr. Karin von Welck, anlässlich des 200. Lunchkonzerts in der Handelskammer